Bloggen, Twittern und Co
Warum sollten Hochschulen Kurznachrichtendienste oder Blogs nutzen? Es gibt Professoren, deren Namen hört man einmal zu Beginn des Studiums. Danach sieht man sie bis zum Abschluss nie mehr wieder. Hausarbeiten verschwinden in Schränken und resultieren einige Wochen später in einer unpersönlichen Note. Als Studierender weiß man folglich nicht, wie die unbekannte Art „Wissenschaftler“ überhaupt arbeitet. Ergebnisse und Erkenntnisse eines Forschungsprozesses kann man am Ende in Publikationen nachlesen. Wie dieser Prozess aber abläuft, dazu wird kaum etwas veröffentlicht. Blogs können diese Informationen parallel zum Forschungsprozess öffentlich machen. Und das, ohne die Zeit der Wissenschaftler zu sehr zu beanspruchen.
(Von: Silke Necker, Kete Shabani, Hanni Demmeler)
Twitter, facebook & Co sind in Zeiten des Web 2.0 ein fester Bestandteil im Leben von Schülern und Studenten. Ja, sie gliedern gar ihren Alltag. Dass die Kommunikation zwischen den “unnahbaren Wissenschaftlern” und deren Studenten funktionieren kann, beweist Prof.Dr. Jens Schroeter (Universität Siegen).
Unter http://www.multimediale-systeme.de berichtet er seinen Studenten und darüber hinaus allen Interessierten über seine neuesten Forschungsprojekte und Veröffentlichungen.
Axel Volmar (Universität Siegen) bindet die Studenten in seine Projekte mit ein, so entstehen Blogs wie http://klangschreiber.de. Hier arbeiten Wissenschaftler und Studenten gleichsam zusammen.
Geringe Eintrittsbarrieren, wie z.B. geringe Kosten sowie einfache Werkzeuge für die Veröffentlichung und Verbreitung von Inhalten sprechen eindeutig für die Anwendung von Social Media im Bildungsbereich und Wissensaustausch.
Der Podcast spricht viele Chancen und Probleme von Social Web an. Besonders interessant fand ich den Gedanken, dass unser Sprachschatz durchaus auch von der jetzigen Generation ihre Kratzer und Narben tragen sollte und dadurch bereichert wird.
Danke sehr an den Webmaster.
Gruss Eike